Elektro ist tot! Es lebe House!

Glaubt Ihr nicht? Wir haben es erlebt, an der Amsterdam Dance Event Conference 2007. Das Elektro-Label Toolrooms hat im Cineac Club zu einer Party mit Gabriel & Dresden, Dave Spoon, Mark Knight und D. Ramirez geladen. Was sollen wir sagen, 95% der mittelmässig besuchten Party waren männlich! Die Frauen haben wieder die Nase voll von den elektronischen und harten Beats.
Und genau da knüpft meine Theorie an. Elektro stirbt wegen dem Drang zur Fortpflanzung der Clubber. Jeder Event-Veranstalter und Club-Besitzer kann ein Lied davon pfeifen. Bleiben die weiblichen Gäste einer Lokalität oder Party fern, so tun es die männlichen Genossen früher oder später auch. Was dann über kurz oder lang das Aus bedeutet. Ausgenommen davon sind natürlich Clubs aus der homosexuellen Szene!
Eine gute Mischung aus elekronischen House-Klängen und souligem House könnte das totale Aussterben von Elektro noch aufhalten. Beispielsweise Dj Roog, auch bekannt als Hardsoul, kriegt die Mischung perfekt hin! Wo auch immer der asiatische Dj am erken ist, ein Besuch lohnt sich!
Vier Personen an einer Carl Cox Party erschossen!
Es ist das Horror-Szenario von jedem Clubbesitzer und Veranstalter. Am Samstag 3. November wurden während einer grossen Party, an der Carl Cox gerade sein Set spielte, vier Personen erschossen. In Caracas (Venezuela) feierten ungefähr 7′000 Menschen im Club La Rinconada Terrace. Plötzlich begann ein Unbekannter Mann in die Menge zu schiessen und töte dabei vier Besucher. Neun Weitere wurden verletzt.
Viele, auch Carl Cox, hielten die Schüsse zunächst für Knallkörper. Die vielen Menschen und die laute Musik verhinderte so vielleicht auch eine Massenpanik. Die Polizei von Caracas geht davon aus, dass ein Bandenkrieg Grund für die Schüsse war.Carl Cox äussert sich auf seiner Internetseite sehr betroffen zu dem Ereignis und spricht den Opfern und den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus:
“I am deeply shocked and still stunned by the events of Saturday [3rd November]. My condolences go out to victims that were caught up in the horrific act that took place at this gig. I am informed that it was gang related, and feel so sad that anybody would act in such a manner when the event was full of 7000 people having fun. I find it such a sad moment in electronic music as this was probably one of the best set up shows I had played in South America – a sign of real progress…yet utterly hijacked by this mindless act. Again, my heart goes out to those that have died or been injured. This is NOT what the dance scene is about and is a million miles away from what I want to do, or promote.”
Ein Video-Jockey hat den Anschlag gefilmt und das Geschehen bei YouTube veröffentlicht:
Auch Besucher haben per Zufall eine Videoaufnahme gemacht:
Clubwear aus dem Internet
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Als modebewusster Clubber kauft man seine Kleidung nicht unbedingt in der C&A oder H&M Filiale um die Ecke. Da müssen schon etwas coolere Kleider her! Meistens ist das aber mit einer kleinen Reise verbunden. Denn die hippen Szene-Läden gibt es ja nicht in jedem Dorf. Warum eigentlich gibt es coole Klamotten nicht im Internet? Aber wer sagt denn, dass es das nicht gibt? Golden-Island24 hat den Wunsch und Trend erkannt und bietet ausergewöhnliche Kleider via Online-Shop an!
Das Problem bei den meisten Männer ist aber, …wie war nochmal meine Grösse? Da hilft Golden-Island24 mit dem “Virtual Body Scanning”. Ihr braucht lediglich Eure Grösse und das Gewicht einzugeben und schon springt die für Euch passende Kleidergrösse raus. Ein Test zeigt mir, dass das Resultat gar nicht einmal so schlecht ist.
Dann aber kann es los gehen. Die Kategorien sind selbsterklärend und man findet sich schnell zurecht. Leider sind die Artikel für die Damen an drei Händen und einem Finger abzuzählen. Der Betreiber des Shops hat aber versprochen bald neues Material für die “Hot Ladies” nachzuliefern. Auch bei den Männer ist das Angebot im Moment noch gut überschaubar. Auch hier darf die Anzahl an Artikel ruhig noch erweitert werden.
Wenn man dann für mindestens 99 Euro Bekleidungen zusammen gesucht hat, dann bekommt Ihr einen Reisegutschein im Wert von 50 Euro. Zusätzlich darf man sich noch über eine Versandkostenfreie Lieferung freuen. Bei den Schweizer ist hier aber eine kleine Warnung auszusprechen. Ihr müsst damit Rechnen, dass Eure Lieferung noch mit Zollgebühren belastet wird. Bei einem Warenwert von 90 Euro können das schnell zwischen 16 und 20 Schweizer Franken werden.
Wenn Ihr Euch jetzt aber trotz allem in der Kleidergrösse geirrt habt, dann darf das Material wieder zurück geschickt werden. Wie das geht, wird auf der Website ausführlich beschrieben. Das Porto muss selber ausreichend frankiert werden und die Zollgebühren sind in jedemfall weg!
Fazit: Wer keine Lust hat in die nächst grössere Stadt zu reisen um dort ein paar coole Kleider zu kaufen, der ist mit dem Online-Shop sicher gut beraten, besonders wenn man in Deutschland wohnt. Bei den Clubber aus der Schweiz lohnt es sich vielleicht etwas genauer nachzurechnen, wobei man auch betonen muss, dass ziemlich starke Klamotten hat. Die müssen zuerst auch noch in der Schweiz gefunden werden…
In diesem Sinne: Happy shopping!
Die Vinyl-CD

Wir kennen sie alle, die beschreibbare CD die aussieht wie eine kleine Vinylscheibe. Aber der Hersteller Optimal Media Production ging jetzt noch einen Schritt weiter. Die Entwickler haben kurzerhand die Audio-CD und Vinyl-Schallplatte in einem Tonträger zu kombinieren.
Die sogenannte Hybrid-CD ist auf der einen Seite eine ganz normale CD ROM und auf der anderen Seite eine analoge Vinyl-Schallplatte. Oder wie Optimal Media Production selber dazu schreibt:
Die VinylDisc ist eine Kombination aus CD oder DVD und einer speziellen Schallplatte. Sie besteht aus zwei miteinander verbundenen Schichten. Der silberne Layer beinhaltet die digitalen Informationen, der obere schwarze Layer kann auf jedem Plattenspieler abgespielt werden. Die VinylDisc ist rechtlich geschützt und ein exklusives Produkt derOptimal Media Production.
Ich bin gespannt, wann der Hybrid-Tonträger zum erstenmal in Massen produziert wird. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Hersteller Website.
Minimal isn’t dancemusic!

Während der Amsterdam Dance Event 2007 meinte Kevin Saunderson: “Minimal is more for warm-up or socializing.” Seiner Meinung nach hat das Subgenre aber einiges in der Techno-Szene verändert: “For a while techno was all about high energy, but minimal has brought the groove back into things.”
Was meint Ihr dazu? Ist Minimal wirklich keine Tanzmusik? Ist es bloss eine andere Art von Lounge-Musik?
Miami Winter Music Conference 2008

Kaum haben wir die kühle Amsterdam Dance Event Conference 2007 überstanden, da steht auch schon der nächste Termin auf dem Plan: Miami Winter Music Conference 2008 (WMC)!
Soeben haben die Organisatoren die Termine für die beliebte Konferenz bekannt gegeben. Die WMC 2008 findet vom 25. bis 29. März 2008 statt. Zugegeben, die Diskussion über geschäftliche Beziehungen fällt einem im sonnigen und warmen Kalifornien viel einfacher, besonders mit einem kühlen Drink im Pool.
Wer sich sicher ist, dieses Happening nicht verpassen zu wollen, dem empfehlen wir sich jetzt schon mit der Hotel- und Flugreservation auseinander zu setzen. Die Flüge um diese Zeit werden wie immer ziemlich gut ausgebucht sein. Von den überteuerten Hotels und deren Verfügbarkeit wollen schon einmal gar nicht anfangen!
In den letzten Jahren kam die WMC etwas in Verruf. Kritische Stimmen meinten, dass es nicht mehr wirklich um Business und die eigentliche Konferenz geht, sondern viel mehr darum einfach zu feiern! Der andere Kritikpunkt ist, dass die Conference sehr, sehr teuer ist. Das führte dazu, dass sich die Labels und Produzenten ausserhalb der eigentlich Conference irgendwo am Strand von Miami oder bei einer Pool-Party trafen!Nun, wir werden erfahren ob die Miami Winter Music Conference Ihre Kraft behalten kann, oder schon bald einen Teil an die Amsterdam Dance Event abgeben muss…
Back from Amsterdam

Die Vorfreude war riesig und nun, nach nur wenigen Tagen ist schon wieder alles vorbei! Die Rede ist von der wohl grössten europäischen Messe für elektronische Tanzmusik, die Amsterdam Dance Event (ADE) Conference! Dieses Jahr wurden sämtliche Rekorde gebrochen! Die Konferenz war mit 1800 Teilnehmer aus 36 verschiedenen Nationen schon vor Beginn der Messe total ausverkauft. Ebenso die Seminare mit rund 400 Personen. Das gab es noch nie in der 12 jährigen Geschichte der ADE, zeigt aber auch wie wichtig die Plattform für Produzenten, Labels und Djs ist, bzw. geworden ist!
Auch die Amis waren in diesem Jahr besser vertreten als noch vor einem Jahr. Alle waren Sie gekommen: Brian Tappert, Michele Weeks, Barbara Tucker, Ron Carol, Todd Terry, und, und, und… Auch haben wir neue Gesichter aus der CH-House-Szene entdeckt. Neben Mr. Mike, Miles Numan, EDX, Rob Lemon, Mad Mark und Antoine waren diesmal auch die The Good Guys in Amsterdam.
Das es nicht nur an der Konferenz abgeht, dass haben wir ja schon im Vorfeld berichtet. Und tatsächlich gab es fette Events. Absolutes Highlight war die Strictly Rhythm Party zusammen mit Defected. Todd Terry und Roog von Hardsoul haben die Hütte gerockt als gäbe es kein Morgen! Amsterdam hatte während den Konferenz-Tagen rund 700 Parties anzubieten, was die Garantie dafür war, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Gemäss den Veranstalter haben dann auch über 72′000 Clubber die Events besucht!
Wir haben einige Fotos für Euch von der Konferenz geschossen und natürlich war auch der Foto-Platzhirsch Tilllate.com vor Ort und hat das ganze in Standbilder festgehalten.
In den nächsten Wochen werden wir hier bei Groovenite.com noch über weitere Neuigkeiten und Erkenntnisse aus der Amsterdam Dance Event Conference berichten. Stay tuned!
Bei usgang.ch stinkt’s!

Keine Ahnung was da den Samuel Volken bei usgang.ch geritten hat. Aber am Dienstag erklärt er im offiziellen Newsletter von usgang.ch frisch und fröhlich das es in deren Redaktion stinkt! Anscheinend gibt es da Mitarbeiter gut und gerne zwei bis drei Toiletten besuche hinlegen und so den Rest der Belegschaft narkotisieren. Das wird dann wohl auch der Grund sein, dass jemadn auf die Idee kommt so was der Community vor zu setzen:
Es stinkt mir! Da komme ich frischfröhlich und gutgelaunt, aber todmüde, in die Redaktion. Frühdienst ist angesagt – was heisst, es ist noch Nacht, wenn die Arbeit beginnt. Und dann dies. Einige Mitarbeiter haben eine äusserst seltsame Angewohnheit, was ihren Stuhlgang betrifft: Sie erledigen dies auf der Arbeit. Gleich zu Arbeitsbeginn scheint es schon die ersten im Darm zu drücken und sie verschwinden auf die Toilette. Dann weiss ich: Da gehe ich erstmal für ein Stündchen nicht mehr rein. Dann ein weiteres Mal kurz vor der Mittagspause, direkt nach der Mittagspause und fast immer 5 Minuten vor Arbeitsende. Runde 2 und 3 erledigen einige manchmal auch in einem Durchgang; sie nehmen dann das Mittagessen mit aufs Klo. Ein Mitarbeiter setzt einmal pro Tag eine Bombe ab, die sogar hartgesottene Kakerlaken die Flucht antreten lässt. Argh! Nun gibt es ja zum Glück diese Duft-Sprays. Sowas haben wir jetzt auch. Ich weiss nicht genau, welche Duftnote, aber alle benutzen es ganz brav, und so riecht es in der Redaktion fast immer penetrant süsslich – mit einem Hauch Scheisse. Auf jeden Fall würde ich gerne eine Bürgerintiative gründen. Ich suche noch nach einem griffigen Slogan, sowas wie «Shit happens, but please let it happen at home!», oder so. Wer weitere Ideen hat, soll sich bei mir melden. Danke!
Lieber Samuel, wenn Dir das nächste mal nichts einfällt für den Newsletter-Introtext, dann überlass es der restlichen Redaktion und setz Dich während dessen auf die Toilette. Recht herzlichen Dank.
Soirée Noire - Dj Le Noir feiert!

Der viel gebuchte Schweizer Dj Le Noir rollt das Feld der Produzent im Moment von hinten auf! Mit seiner eigenen Produktion Eleny zeigt er es der internationalen Musikszene, dass er weit mehr kann als bis an hin bekannt war! Kurz darauf folgte auch noch ein Remix für Radio Slave.
Am kommenden Freitag 19. Oktober 2007 ist es wieder einmal soweit und sein Party-Label Soirée Noire lässt die begeisterten Minimal-Clubber in den Club Q pilgern. Das Q selber nennt den Anlass “Highlight im Monat Oktober” und übertreibt damit keines Wegs! Erst im Februar waren 2 Many Djs zu Gast im Q und liessen den Club erbeben. Und so sollen die belgischen Brüder Stephan und David Devalee wieder tun. Die Liste der Djs an dem Abend ist beinahe endlos aber beeindruckend: Le Noir, 2 Many Djs, Marco Berto, Dani Koenig, Gogo, Mas Ricardo, Andrew, Maik Pedersen, The Essentials, Fucking Stupid Idiots, Timmy K, V-Kee, Cristian Tamborrini, Laso, Disco Dave, Mastra, Rino und Mad K. Le Noir feiert übrigens an dem Abend seinen Geburtstag und wird sicher für die Eine oder Andere Überraschung gut sein. Beispielsweise findet zeitgleich an der Soirée Noire ein Konzert statt. Die Band Soulwax (Nite Versions) wird kräftig einheizen, in der übrigens die beiden 2 Many Djs-Brüder Stephan und David auch mitmischen! Man darf sich also auf eine fullminante Liveshow freuen!
Grund genug ins Q zu pilgern und eine Party inklusive Konzert zu erleben.
Das Musikgeschäft verändert sich

Das Geschäft mit der Musik erlebt wieder einmal einen Wandel. Mehr und mehr gerät die grosse Musikindustrie unter Druck. Ausnahmsweise rede wir hier nicht von der ewigen Frage der Raubkopiererei im Internet, sondern um neue Wege der Distrubition und das Umdenken der Künstler selber. Am besten nennen wir gleich vier Beispiele welche in den letzten Tagen und Wochen geschehen sind:
- Der Funkgott Prince verschenkt sein aktuelles Album Planet Earth per Zeitungsbeilage und macht auch keine Anstalten, die regen Tauschaktivitäten im Netz zu unterbinden.
- Trent Reznor, besser bekannt als Nine Inch Nails-Macher unterstützt sogar den Musik-Diebstahl und hat sich nun von allen Plattenfirmen verabschiedet:
“Hallo zusammen. Ich habe lang darauf gewartet, die folgende Ankündigung machen zu können: Ab sofort ist Nine Inch Nails ein vollkommen freier Agent, frei von jeglichen Plattenverträgen mit irgendeinem Label. Ich war 18 Jahre unter Vertrag und habe die Labels zu etwas völlig anderem als früher mutieren sehen und es macht mir große Freude, dass ich nun eine direkte Beziehung zu meinem Publikum habe, die ich als gut und angemessen empfinde. Schaut hier nach kommenden Ankündigungen für Anfang 2008. Spannende Zeiten haben wir.”
Sein neues Album wird er selber veröffentlichen. Besonders spannend: Man kann sich seine Werke auch als Multitrack-Versionen für die Musikprogramme GarageBand und Ableton erwerben, um selber zu mixen und zu verändern. Ein interessantes Konzept! - Das neue Album von Radiohead kann offiziell im Internet erworben werden, zu einem Preis, den der Käufer selber bestimmt. Scheint aber ganz gut zu laufen, alle bloggen derzeit darüber, und es kursieren auch schon alternative Cover-Art-Entwürfe!
- Auch die Pop-Queen Madonna verlässt Ihre Plattenfirma und wechselt zu einem Konzertveranstalter. Sie hat erkannt, dass das Geld heute nicht mehr mit dem Verkauf von CD’s zu machen ist, sondern mit fetten Auftritten. Auch ein interessantes Konzept: Die Konzertpreise werden teurer, dafür gibt’s die Musik umsonst im Internet.
Ich freue mich schon die neuen Konzepte und Wege der Künstler mit Leuten aus der Musikindustrie an der Amsterdam Dance Event Conference zu besprechen!
(via praegnanz.de)








