Street Parade 2004
Geschätzte 1’000’000 Partypeople tanzten im Takt der 31 Love Mobiles und machten die Street Parade erneut zur grössten und schönsten Techno-Parade der Welt. An der «Mainstation»-Party im Zürcher Hauptbahnhof ist nach der Parade in der Nacht auf Sonntag ein 25- jähriger Mann gestorben. Wie der Tages Anzeiger berichtet, sei noch unklar, woran der 25-Jährige starb. Dies schreibe die Zürcher Stadtpolizei in einem am Sonntagmittag veröffentlichten Communiqué. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen Mann aus Italien. Für die weiteren Abklärungen sei die Kantonspolizei Zürich zuständig. Die Street Parade selber verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Das Erste der 31 Love Mobiles steuerte pünktlich aus dem Zürcher Seefeld, auf die 2.4 km lange Street Parade-Route, wo es im Bad der 1’000’000 Tanzlustigen versank. Danach wurde die traditionelle Route ums Zürcher Seebecken unter die Räder genommen. Die Love Mobiles, welche wie immer von der House- und Technoszene gestaltet wurden, waren eine besondere Augenweide: Sie präsentierten sich bunt, sehr kreativ im Aufbau und visuell stylisch. Mit Sounds von House bis Techno servierten die Love Mobilisten der tanzenden Menschenmenge eine grosse Palette der elektronischen Musik.
Schrill und schräg zog es Junge und Junggebliebene aus der ganzen Welt in die Limmatstadt. Die Stimmung war hervorragend und Europas Fungesellschaft aus ganz Europa zelebrierten Lebensfreude auf der Paraden-Route. Mit dem Motto «Elements of Culture» tanzten die Leute für einen Platz der elektronischen Musik zusammen mit der digitalen Kunst im Kulturgut unseres Landes.
Die Stadtpolizei Zürich und Schutz & Rettung hatte während der Dauer der Street Parade keine gravierenden Zwischenfälle zu verzeichnen. Gegen 400 Personen wurden in den 15 Sanitätszelten behandelt. Dabei handelte es sich um Insektenstiche, kleinere Schnittwunden, Kreislaufprobleme und Behandlungen in Zusammenhang mit Drogen und Alkohol. 25 Spitaleinweisungen wurden angeordnet.
Die Street Parade ist und bleibt eine friedliche und bunte Kundgebung. Zürich - die Party- und Paradenstadt tat ihrem Ruf wieder alle Ehre. Auch Die genauen Abfallzahlen werden erst am Montag bekannt gegeben.
Quelle:
www.tagesanzeiger.ch







